Auch an fast allen anderen der insgesamt 16 Messstationen lagen die Ozonwerte am Samstag über dem Grenzwert. Am besorgniserregendsten sind sie - wie schon oft - im Tessin. In Lugano wurden am Nachmittag 190 Mikrogramm erreicht - mehr als das eineinhalbfache des Grenzwerts.
Dauerhoch auch im Norden
In den letzten 30 Tagen wurde der Grenzwert in Lugano nur gerade vier Mal nicht überschritten. An der Messstation Magadino, die den Grenzwert an 25 von 30 Tagen brach, wurde am 23. Juni mit 273 Mikrogramm pro Kubikmeter der höchste Wert dieses Jahres gemessen.
Aber auch auf der Alpennordseite befinden sich die Ozonwerte im Dauerhoch. Auf der Lägern bei Baden AG und in Dübendorf ZH gab es im Juni insgesamt 21 Überschreitungen, auf der Rigi 20, in Basel 19 und in Zürich 17. Der Grenzwert von 120 Mikrogramm dürfte eigentlich bloss eine Stunde pro Jahr überschritten werden.
