Hautkrebs
FCKW seien noch in alten Kühlschränken, Feuerlöschern und Klimaanlagen vorhanden, erläuterten Forscher bei einem Treffen der amerikanischen Geophysiker-Union in San Francisco.
Durch die Zerstörung der Ozonschicht gelangt mehr UV-Licht auf die Erdoberfläche. Bei Menschen kann dies zu Hautschäden bis hin zum Hautkrebs führen.
Loch schliesst sich 2065
In der Atmosphäre fänden sich mehr FCKW als erwartet, ergaben übereinstimmend die Untersuchungen verschiedener Forscherteams sowie Modellstudien. «Wir gehen nun von einem Zeitrahmen bis etwa 2065 aus», sagte John Austin, ein Spezialist für Computermodelle am geophysikalischen Labor in Princeton, bis sich das Loch schliesse.
Laut Messungen der US-Raumfahrtbehörde NASA war das Ozonloch über der Antarktis im Herbst 24,3 Millionen Quadratkilometer gross - das entspricht mehr als der doppelten Fläche Europas. Das kleinere Ozonloch über der Arktis könnte bereits um 2030 verschwinden, prognostizierten die Forscher.
