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Orkanartige Winde und heftiger Regen

Heftige Winde und Regenschauer gaben Probleme auf.
Samstag, 13. Januar 2007
Hamburg - Umgestürzte Bäume und zerstörte Stromleitungen: Über Teile Europas sind in der Nacht erneut heftige Winde und Regenschauer hinweggefegt. In Ostpolen sind mehrere tausend Menschen ohne Strom.
Herabstürzende Bäume hatten Stromleitungen unterbrochen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Besonders betroffen waren ländliche Regionen um die Kleinstadt Lomza.

Dort mussten die Mitarbeiter der Elektrizitätswerke bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche die Leitungen nach Sturm-Havarien wieder instandsetzen.

Auch in Schweden mussten etwa 20 000 Haushalte ohne Elektrizität auskommen, nachdem Bäume auf Leitungen gestürzt waren. Umgerissene Bäume blockierten Strassen, Zugverbindungen waren unterbrochen.

Wetterämter gaben für Schweden und Dänemark eine Sturmwarnung für Sonntag heraus. Im Norden der dänischen Halbinsel Jütlands wurden laut lokalen Radiosendern etwa 100 Ferienhäuser überflutet.

Orkanartige Winde im Norden...

In Norwegen versuchte die Küstenwache zu verhindern, dass weiterer Treibstoff aus einem am Freitag auf Grund gelaufenen Frachter ausläuft. Das zyprische Schiff hatte keine Ladung an Bord, die 25 Seeleute blieben unverletzt.

In Österreich wurde eine 72-jährige am Freitag schwer verletzt, als sie bei einem Friedhofsbesuch von einem umstürzenden Grabstein getroffen wurde, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Zum Zeitpunkt des Unglücks habe orkanartiger Wind geblasen.

...und wärmster Winter in Italien

Von Sturm keine Rede dagegen in Italien: Das Land erlebt den wärmsten Winter seit 150 Jahren. Bereits seit vergangenem Oktober lägen die Temperaturen um drei bis fünf Grad über den zu dieser Jahreszeit üblichen Höchstwerten, berichtete die Zeitung «La Repubblica».

smw/sda