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Österreich weiter überschwemmt

Die Flüsse und Bäche haben einen neuen Höchststand erreicht.
Dienstag, 23. August 2005
Innsbruck - Nach den sintflutartigen Regenfällen vom Montag hat sich die Hochwasserlage im Westen Österreichs weiter verschärft.
Besonders betroffen seien der Tiroler Ausserfern und das Kleinwalsertal sowie der Bregenzerwald in Vorarlberg, berichtete die Nachrichtenagentur APA.

In einigen Tiroler Orten wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Beobachter vor Ort sprachen von "gewaltigen Überflutungen".

Im Bundesland Vorarlberg hat sich die Situation in der Nacht gefährlich zugespitzt.

Im Kleinwalsertal kam es zu unzähligen Murenabgängen und Bachüberflutungen. Im Bezirk Feldkirch waren über 1000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Auch Schienennetz betroffen

Unterspült wurden auch Teile des Streckennetzes der Österreichischen Staatsbahnen ÖBB. Der Zugsverkehr in Vorarlberg wurde am Dienstag eingestellt. Auch die Rheintalautobahn A 14 wurde zum Teil gesperrt.

Die Vorarlberger Einsatzkräfte kämpften mit einem besonderen Problem zu kämpfen. Durch den Zusammenbruch des Telefonnetzes war die Kommunikation nur per Funk möglich. Im Oberen Lechtal fielen seit Montagmittag 110 Liter Regen pro Quadratmeter.

Die Pegelstände des Lech und seiner Nebenflüsse stiegen unaufhörlich an. Zahlreiche Häuser wurden überflutet und mussten evakuiert werden.

Als Folge der Unwetter brach im Oberen Lechtal die Stromversorgung teilweise zusammen.

rr/sda