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Nochmals ein Hitzetag

Am Sonntag konnte noch einmal kräftig geschwitzt werden.
Sonntag, 30. Juli 2006
Bern - Ein Zwischenhoch hat der Schweiz am Sonntag noch einmal einen Hitzetag beschert. Nächste Woche sinken die Temperaturen langsam ab.
Die Meteorologen rechnen mit Regen und Gewittern - allerdings nicht in gefährlichem Ausmass. Zwar dauern die Hundstage noch bis zum 23. August. Doch die Temperaturen normalisieren sich wieder. Am Sonntag konnten die sonnenhungrigen Daheimgebliebenen in der Schweiz noch einmal tüchtig schwitzen. Die Thermometer zeigten Werte zwischen 30,3 Grad in Basel und 32,1 Grad Celsius im aargauischen Würenlingen.

Am höchsten kletterte das Quecksilber in Locarno-Monti: 32,4 Grad Celsius massen die Wetterfachleute, wie ein Sprecher von MeteoSchweiz sagte. Die Null-Grad-Grenze lag knapp über 4000 Metern; Niederschläge gab es bis zum Abend nicht.

Wolken am Samstag

Anders hatte sich das Wetter noch am Samstag präsentiert. Je weiter östlich man sich befand, umso wolkenbehangener zeigte sich der Himmel. Im Bündnerland zeigte sich die Sonne kaum oder nicht, und wer in der Ostschweiz spazierte, brauchte zuweilen einen Regenschirm.

Freundlicher war der Sommer im Westen. Sahen die Churerinnen und Churer die Sonne am Samstag nur während 0,8 Stunden, konnten sich die Bernerinnen und Berner während rund 9 Stunden von der Sonne kitzeln lassen. Die Hitzemarke von 30 Grad erreichte aber keine Messstation.

Kaltfront naht

Dies wird in den nächsten Tagen so bleiben: Eine Kaltfront verdrängt die Hitze, die Temperaturen sinken langsam auf 25 bis 26 Grad. Sie könnten im Verlauf der Woche zeitweise auf 20 Grad fallen.

Dies hängt vom Regen ab, der niedergehen wird - allerdings in Mengen, die für die Natur nicht gefährlich sein sollten.

ht/sda