Kleine und mittlere Fliessgewässer reagierten natürlich schneller auf Änderungen als gewisse grössere Flüsse. In der Aare zwischen Thun und Bern zum Beispiel liege der Pegel immer noch leicht unter dem Durchschnitt, was auch mit dem Umstand zu erklären sei, dass die Niederschläge in den Alpen meist in Form von Schnee fielen und somit nicht in den Brienzer- und Thunersee und damit in die Aare gelangen konnten.
Normalisierung braucht mehr Regen
Ganz erholt hat sich laut Streit hingegen der Rhein. Der Pegel liege wieder im üblichen Dezember-Durchschnitt.
Ebenfalls wieder dem Durchschnitt entsprechen die Pegel der Jurarandseen. Diese würden aber jeweils ohnehin reguliert, sagte Streit. Die Wassermengen in den restlichen Seen seien immer noch leicht unterdurchschnittlich; die Lage sei aber nicht prekär.
Auch die meisten Grundwasser-Messstellen reagierten auf die Niederschläge. Die Werte sind aber immer noch unterdurchschnittlich bis tief, wie Streit weiter sagte. Für eine Normalisierung brauche es mehr Zeit und mehr Niederschläge.
