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Neun Schweizer Todesopfer

Laut Bundesrätin Micheline Calmy-Rey steht das EDA mit 800 Schweizerinnen und Schweizern in Kontakt.
Unser Beileid den betroffenen Familien.
Dienstag, 28. Dezember 2004
Bern - Das Seebeben vom Sonntag hat laut Aussenministerin Micheline Calmy-Rey bisher neun Schweizer Todesopfer gefordert. Sechs Personen starben in Thailand, eine in Indien und zwei in Sri Lanka, wie sie in Bern vor den Medien sagte.
Nach Angaben des Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA sind gegen 2200 Schweizer Touristen in den betroffenen Ländern gestrandet.

Nicht eingerechnet sind Individual-Touristen und Personen, die in Südasien wohnen und arbeiten.

Mit rund 800 Schweizerinnen und Schweizern steht das EDA in Kontakt.

Einige Schweizer sind bereits zurückgekehrt

Zuvor hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega bekannt gegeben, dass sie einen zweiten Rega-Jet nach Thailand schicken wird.

Bereits gestern war ein Jet mit drei medizinischen Teams nach Thailand aufgebrochen. Dieser fliegt morgen fünf bis sechs Schwerverletzte in die Schweiz zurück.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA teilte mit, dass die vierte Schweizer Hilfsequipe unterwegs nach Thailand sei. Das Team umfasst acht Mitglieder der DEZA und des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe SKH, darunter Ärzte und Psychologen.

Die DEZA stellte bisher 1 Million Schweizer Franken für Nothilfemassnahmen bereit.

Auch die Kantone wollen nach dem Seebeben im Indischen Ozean Nothilfe leisten. Zahlreiche Regierungen werden demnächst darüber diskutieren. St. Gallen, Thurgau und Schaffhausen haben bereits Beträge von insgesamt 80 000 Franken gesprochen.

kst/sda