Wenn das Wetter es zulässt, soll am Freitag der Kampf gegen die Ölpest an der galicischen Todesküste verstärkt werden. Drei zusätzliche Spezialschiffe zum Absaugen von Öl aus Frankreich, Grossbritannien und Norwegen werden in dem Katastrophengebiet erwartet.
Unterdessen wurde bekannt, dass die griechische Reeder-Familie der Prestige bereits in zwei weitere Havarien verwickelt war, die ebenfalls eine Ölpest auslösten. Nach Informationen der französischen Tageszeitung Le Monde gehörte auch die Aegean Sea zu der Flotte. Sie war 1992 vor La Corua explodiert, 80 000 Tonnen Öl liefen aus.
Es war die bisher schwerste Öl-Katastrophe an der spanischen Küste. Zudem sei ein anderes Schiff der Reederei, die Aegean Captain 1979 in der Karibik mit einem anderen Tanker vor der Karibik-Insel Tobago kollidiert. Damals liefen 280 000 Tonnen Rohöl ins Meer, eine bisher unerreichte Rekordmenge bei derartigen Unfällen. 26 Seeleute seien damals ums Leben gekommen.