Auf dem Kraterboden entdeckten die Geologen mehrere neue Öffnungen, aus denen Gase austreten. Den dichten Dampf führen sie auf aufsteigende Magma im Innern des Berges zurück, die Wasser und Eis zum Kochen bringe. Der Lavadom im Schlot des Vulkans hatte sich nach Messungen der Forscher in den vergangenen Tagen bereits um bis zu 50 Meter gehoben.
Die Geologen sehen die Serie von Gasausstössen und andauernde Erdbeben als Vorzeichen für eine grössere Eruption. Allerdings rechnen sie nicht damit, dass der Ausbruch so stark sein wird wie im Mai 1980, als die Bergspitze abgerissen wurde und 57 Menschen ums Leben kamen. Der Vulkan schrumpfte damals um 400 Meter auf eine Höhe von 2549 Meter zusammen.
