Anzeige
Eiskristall-Zauber

Mond mit Halo-Ring in Uster

Der gestrig entstandene Halo-Mond.
Mittwoch, 12. Februar 2014
Am Dienstagabend (11.02.14) war der Mond über Uster mit einem Halo-Ring zu sehen.
Damit Halos entstehen können, müssen Eiskristalle möglichst regelmässig wachsen und durchsichtig klar sein. Meist bilden sie sich in grosser Höhe von 8 bis 10 km und ihr Vorhandensein wird durch Cirruswolken angezeigt. Sie können sich aber im Winter auch in Polarschnee, Eisnebel oder in der Nässe von Schneekanonen bilden.

Die Regelmässigkeit der Eiskristalle wird durch möglichst langsames Wachstum der Kristalle verursacht, das eine möglichst langsame Sättigung der Luft mit Wasserdampf voraussetzt.

Auch um den Mond lassen sich Haloeffekte beobachten. Allerdings ist das menschliche Auge bei geringer Lichtintensität kaum in der Lage, Farben wahrzunehmen, weshalb die schwächeren Mond-Halos weiss erscheinen. Halos lassen sich unter obigen Bedingungen um nahezu jede stärkere Lichtquelle beobachten.

bg/news.ch mit Agenturen