Ursache der Überschwemmungen ist der Zyklon «Stan», der seit Tagen riesige Wassermassen über Mittelamerika abregnet. In den Gebirgen kam es wegen der aufgeweichten Berghänge zu Erdrutschen, die Häuser in die Tiefe zogen oder sie unter sich begruben.
Tausende obdachlos
In den Tälern schwollen Bäche zu reissenden Flüssen an, die Brücken und Strassen fortspülten und ganze Stadtteile unter Wasser setzten. Tausende von Menschen in Südmexiko und Mittelamerika sind obdachlos, Zehntausende wurden in Notunterkünften untergebracht, weil ihre Hütten von über die Ufer getretenen Flüssen weggespült oder unter tonnenschweren Schlammlawinen begraben wurden.
Die Verkehrsverbindungen zwischen Guatemala, Mexiko und El Salvador sind an einigen Stellen unterbrochen, weil dort die Grenzflüsse wegen zerstörter Brücken nicht passierbar sind.
Unterdessen erreichte in der Nacht mit «Tammy» ein neuer Tropensturm die nordamerikanische Atlantikküste bei Jacksonville Florida. Der Tropensturm Nummer 21 dieses Jahres sorgte vor allem für starke Regenfälle in Florida und South Carolina.
