Die Suche nach den Vermissten hatte die ganze Nacht über angedauert. Nach Angaben der Behörden waren insgesamt mehr als tausend Retter im Einsatz, die von Soldaten und Bergarbeitern unterstützt wurden.
Schwierige Bergungsarbeiten
Da sich das Terrain bewegte und weitere Erdrutsche befürchtet wurden, gestaltete sich die Suche gefährlich, wie chinesische Journalisten berichteten. Andere Dorfbewohner wurden nach dem Unglück in Sicherheit gebracht.
Ausgelöst wurde der Erdrutsch, bei dem eine Fläche von knapp zwei Fussballfeldern verschüttet wurde, nach ersten Erkenntnissen durch langanhaltenden Regen und Schneefall. Zudem war die Region im Herbst von mehreren Erdbeben heimgesucht worden.
Missachtete Vorschriften
In den bergigen Regionen Chinas an der Grenze zu Burma, Thailand, Laos und Vietnam werden beim Bau von Häusern oftmals Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten. Immer wieder gibt es Erdrutsche und Schlammlawinen.
Im Oktober vergangenen Jahres waren bei einem Erdrutsch im Nordwesten Yunnans 18 Kinder ums Leben gekommen, als ihre Schule unter Schlamm begraben wurde.