Bisher nicht in ihre Häuser zurückkehren konnten zwölf Personen, welche am Sonntag evakuiert werden mussten. Die Hälfte der zehn evakuierten Gebäude ist in unbewohnbarem Zustand, die anderen wären bei erneuten starken Niederschlägen gefährdet.
Die Bündner Regierung setzte Forstingenieur Davide Lurati als Koordinator der Aufräumarbeiten ein. Wie Lurati auf Anfrage erklärte, ist ein provisorischer Kanal ausgehoben worden, der den Bach, dem die Rüfe folgte, in sein ursprüngliches Bett leitet.
Langwierige Räumungsarbeiten
Die Räumung des Auffangbeckens, in dem zwei Drittel der 30'000 Kubikmeter Geröll und Schutt zurückgehalten wurden, wird ein bis zwei Monate in Anspruch nehmen. Die Schadenssumme lasse sich erst grob veranschlagen, sagte Lurati. Er rechne mit mindestens zwei bis drei Millionen Franken.
Allein die Räumung der Kantonsstrasse, das Ausbaggern des Auffangbeckens und der Abtransport des Materials dürften mehrere 100'000 Franken kosten.
