Der 3850 Meter hohe Feuervulkan stösst seit Tagen kleinere Mengen Lava aus. Im Inneren des Kraters war in den letzten Monaten ein so genannter Lavadom herangewachsen, dessen Umfang mittlerweile auf 2,6 Millionen Kubikmeter geschätzt wird.
Seit Anfang Woche sind mehrere Dörfer in den beiden Staaten Colima und Jalisco evakuiert worden. Die Bewohner dürften frühestens in einer Woche zurückkehren. Colimas Gouverneur Fernando Moreno Pea wurde aber am Samstag in der Presse mit dem Vorhaben zitiert, die 250 Einwohner des Dorfes La Yerbabuena ganz umzusiedeln.
Der Feuervulkan von Colima ist noch vor dem bekannteren Popocatépetl der aktivste Vulkan in Mexiko. Die letzten Eruptionsphasen wurden 1998 und 1999 registriert. Auch damals waren Yerbabuena und andere Dörfer vorsichtshalber geräumt worden.
Gefahr eines Ausbruchs
Mexikos Feuervulkan: Alarmstufe erhöht
Sonntag, 10. Februar 2002
Mexiko-Stadt - Im Westen von Mexiko haben die Behörden die Alarmstufe im Umkreis des Volcán de Fuego (Feuervulkan) erhöht. Nach Zivilschutz-Angaben besteht noch immer die Gefahr eines grösseren Ausbruchs.
bb/sda
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