Anschliessend stand ein Abendessen mit Grönlands Regierungschef Hans Enoksen und dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen auf dem Programm. Grönland gehört zu Dänemark. Merkel kündigte einem Sprecher zufolge an, sie wolle mit den beiden Amtskollegen über Wege aus der Klimakrise beraten.
«Noch nie geschadet»
Sie trat Kritik der Opposition entgegen, in Grönland nur einen medienwirksamen Auftritt zu suchen. «Sich vor Ort ein Bild zu machen, hat noch nie geschadet.»
Am Freitag setzt Merkel ihre Reise mit einem Besuch einer Klimaforschungsstation fort. Begleitet wird sie von Umweltminister Sigmar Gabriel.
Klima als Schwerpunkt
Der Kurzbesuch in Grönland ist Auftakt zur Klimaschutztour, die Merkel zu einem Schwerpunkt in der zweiten Jahreshälfte erklärt hat. Eine Woche später soll das Kabinett unter ihrer Leitung auf einer Klausur ein Energie- und Klimaschutzprogramm auf den Weg bringen.
Kurz darauf bricht die Kanzlerin zu einer einwöchigen Reise nach China und Japan auf, die ebenfalls im Zeichen des Klimawandels stehen soll. Ende September plant sie eine Grundsatzrede auf einer Klima-Konferenz der Vereinten Nationen in New York.
