Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Eisenbahnverbindung über die Brücke, die Guandong mit der Provinz Hainan verbindet, wurde vorsorglich eingestellt.
Die Meteorologen erwarteten für den späten Abend einen Orkan mit Windstärken von bis zu 110 Stundenkilometern an der Küste der Provinz Guangdong. Nach den Vorhersagen kann «Prapiroon» aber noch an Stärke zunehmen. Er zieht in den nächsten 24 Stunden mit 15 Kilometern pro Stunde westwärts.
Seit Mittwoch regnet es in Guangdong heftig. Die Wetterexperten forderten die Provinzregierung auf, sich für die nächsten drei Tage auf hohe Wellen an der Küste, Überschwemmungen und Erdrutsche vorzubereiten.
Mindestens 1000 Tote
In China waren bei vorangegangenen Stürmen in diesem Jahr schon mindestens 1000 Menschen ums Leben gekommen. Der Taifun «Bilis» hatte Mitte Juli mindestens 612 Menschen im Süden und Osten des Landes getötet.
Im Norden Pakistans starben mindestens zehn Menschen bei einem Erdrutsch in einem Zeltlager für Erdbebenüberlebende in der nordwestlichen Grenzregion ausgelöst hatte. Damit kamen durch die Unwetter innerhalb von zwei Wochen mehr als 90 Menschen ums Leben.
Fünf weitere Bewohner des Zeltlagers wurden bei dem Unglück in dem Dorf Daddar nördlich von Peshawar verletzt, wie die die Polizei berichtete. Der durch Monsunregen ausgelöste Erdrutsch riss mehrere Zelte mit, in denen Überlebende des schweren Erdbebens vom 8. Oktober vergangenen Jahres untergebracht waren.
Bei dem Beben der Stärke 7,6 auf der Richter-Skala waren rund 75 000 Menschen ums Leben gekommen, mehr als drei Millionen Bewohner der Kaschmir-Region wurden obdachlos.
