Bei Hochwasser, wie etwa 2005 oder 1999, könnte sich der Fluss mit den geplanten Massnahmen seinen Raum nehmen, ohne grosse Schäden anzurichten. Insgesamt 25 Massnahmen will der Kanton gemeinsam mit den 18 Anliegergemeinden der Aare zwischen Thun und Bern bis 2030 realisieren. Kostenpunkt: rund 50 Mio. Franken.
Neben dem Hochwasserschutz werden mit den Massnahmen vielfältige andere Bedürfnisse abgedeckt. So kann beispielsweise die Erosion der Flussohle gestoppt werden kann, was sich günstig auf den für die Trinkwasserversorgung wichtigen Grundwasserspiegel auswirkt.
Daneben soll der Fluss wo immer möglich ökologisch aufgewertet und die Naherholungsgebiete attraktiviert werden.
