Wenn bei winterlichen Hochnebellagen die Luft unter der Nebeldecke kälter ist als darüber, reichert sich besonders viel Feinstaub in den unteren, kälteren Luftschichten an. Hauptverursacher sind der Motorfahrzeugverkehr und Holzfeuerungen.
Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen vor allem das Herz und die Lunge. Während Herzprobleme schon kurz nach dem Anstieg der Feinstaub-Belastung auftreten, sind die Folgen für die Lunge erst nach ein paar Tagen feststellbar.
Verstärkt betroffen sind ältere Personen. Die Zahl der Notfälle wegen Herz- und Kreislaufproblemen steigt dabei jeweils auch ausserhalb der am stärksten belasteten städtischen Gebiete an.
Die kantonalen Umweltämter erinnern die Bevölkerung daran, dass jeder einzelne einen Beitrag zu tieferen Feinstaubwerten leisten kann. So empfiehlt die KVU, Holzöfen und Cheminées nur mit naturbelassenem trockenem Holz zu befeuern. Auf das Verbrennen von Abfällen sei zu verzichten. Wer zu Fuss geht oder öffentliche Verkehrsmittel benützt, trägt ebenfalls zur Feinstaub-Reduktion bei.
