Bis am 12. März war das Wetter auf der Alpennordseite meist trüb mit Schnee oder Regen an jedem Tag. Danach folgte eine Periode trockenen, aber immer noch kalten Wetters. Erst auf das letzte Monatsdrittel hin stiegen die Temperaturen allmählich an.
Regen fast täglich
Ab dem 21. März regnete es auf der Alpennordseite erneut fast täglich. Im Jura und Mittelland sowie im nördlichen Wallis fiel den ganzen Monat über mehr als das Doppelte der normalen Niederschlagsmenge, vom Chasseral über Biel bis Langenthal sogar mehr als das Dreifache. Das Tessin erhielt meist nur ein Drittel bis die Hälfte der normalen Regenmenge, im Rheinwaldgebiet waren es rund 75 Prozent der Norm.
Warme Luftmassen sorgten aber am 26. bis 27. März für frühlingshafte Temperaturen, wobei die Tageshöchstwerte auf der Alpennordseite verbreitet 20 bis 22 Grad erreichten. Die insgesamt mildere Witterung des letzten Monatsdrittels vermochte das Temperaturdefizit der vorangegangenen Tage aber nicht mehr zu kompensieren.
Die südlichen Landesteile kamen wesentlich häufiger in den Genuss von Sonne, und die Regenfälle waren hier spärlich. Die Besonnung erreichte auf der Alpennordseite meist nur 75 bis 90 Prozent der Norm, im Wallis und in Mittelbünden aber fast normale Werte.
