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März war kälter als normal

Unvergessen bleibt das Rekordschnee-Weekend vom 4./5. März.
Sonntag, 2. April 2006
Bern - Nach Feststellungen von MeteoSchweiz war der März 1 bis 2 Grad Celsius kälter als normal. Das Temperaturdefizit entstand durch spätwinterliches Wetter.
Der Winter reichte bis über die Monatsmitte hinaus. Am 4. und auf den 5. März kam es zu teils rekordverdächtigen Schneefällen in den nördlichen Landesteilen. Innerhalb von 24 Stunden fielen in Basel 49 cm, in Zürich 54 cm und in St. Gallen 60 cm Schnee. In vielen Landesteilen war der März 1 bis 2 Grad kälter als normal.

Bis am 12. März war das Wetter auf der Alpennordseite meist trüb mit Schnee oder Regen an jedem Tag. Danach folgte eine Periode trockenen, aber immer noch kalten Wetters. Erst auf das letzte Monatsdrittel hin stiegen die Temperaturen allmählich an.

Regen fast täglich

Ab dem 21. März regnete es auf der Alpennordseite erneut fast täglich. Im Jura und Mittelland sowie im nördlichen Wallis fiel den ganzen Monat über mehr als das Doppelte der normalen Niederschlagsmenge, vom Chasseral über Biel bis Langenthal sogar mehr als das Dreifache. Das Tessin erhielt meist nur ein Drittel bis die Hälfte der normalen Regenmenge, im Rheinwaldgebiet waren es rund 75 Prozent der Norm.

Warme Luftmassen sorgten aber am 26. bis 27. März für frühlingshafte Temperaturen, wobei die Tageshöchstwerte auf der Alpennordseite verbreitet 20 bis 22 Grad erreichten. Die insgesamt mildere Witterung des letzten Monatsdrittels vermochte das Temperaturdefizit der vorangegangenen Tage aber nicht mehr zu kompensieren.

Die südlichen Landesteile kamen wesentlich häufiger in den Genuss von Sonne, und die Regenfälle waren hier spärlich. Die Besonnung erreichte auf der Alpennordseite meist nur 75 bis 90 Prozent der Norm, im Wallis und in Mittelbünden aber fast normale Werte.

ht/sda