In der Folge habe die Intensität der Wirbelstürme zugenommen. Die Forscher um Renyi Zhang von der Texas A&M Universität in College Station USA hatten Satellitenbilder der Atmosphäre über Asien aus den Jahren 1984 bis 2005 ausgewertet.
Die stark zunehmende Verschmutzung der Luft mit Abgasen und Russ aus der Kohleverbrennung habe in dieser Zeit die Bildung von Wolken, deren Haltbarkeit und das Auftreten von Niederschlägen verändert, schreiben die Forscher.
Höhere Partikelkonzentrationen
Demnach führen die höheren Partikelkonzentrationen unter anderem dazu, dass die Wassertropfen der Wolken kleiner sind. Dadurch wird das Abregnen der Wolken verzögert. Tief hängende Wolken über dem Pazifischen Ozean stiegen so ohne abzuregnen in die oberen Luftschichten auf - und lösten auf diese Weise intensivere Gewitterstürme aus.
Das Pazifische Sturmsystem sei nicht nur für die Witterung in der Region verantwortlich, sondern beeinflusse die Atmosphäre des gesamten Globus, schreiben die Forscher. Eine Veränderung des Wettersystems könne sich deshalb weltweit auf das Klima auswirken.
