Nach Angaben von Vulkanologen aus der indonesischen Hauptstadt Yogyakarta reichen die heissen Lavaströme die Abhänge des Berges drei Kilometer weit hinunter.
Menschen, die bis zu acht Kilometer im Umkreis des Kraters leben, sollten zur Sicherheit bis auf weiteres in ihren Ausweichquartierten bleiben, hiess es.
Zwei Männer gestorben
Am Freitag waren zwei Männer, die in einer unterirdischen Schutzhütte eingeschlossen wurden, tot aufgefunden worden.
Es wird angenommen, dass sie an den hohen Temperaturen starben. Die Asche, die den Bunker bedeckte, war bis zu 400 Grad heiss.
Die beiden Männer waren in den Bunker geflüchtet, nachdem sie bei der Evakuierung eines Dorfes im Tourismusgebiet Kaliadem an den tiefer gelegenen Abhängen des Merapi geholfen hatten. Das Gebiet ist teilweise bis zu drei Meter hoch mit Lavaschutt bedeckt.
Auch Bulusan wieder aktiv
Auch der philippinische Vulkan Bulusan war wieder aktiv. Am Sonntag schleuderte er Asche und Gestein im Umkreis von bis zu zwei Kilometern in die Luft.
In der Gefahrenzone wurden Unterkünfte mit rund 200 Menschen evakuiert, teilten die Behörden am Montag mit.
Im Falle eines grösseren Ausbruchs des Feuerberges rund 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila müssten bis zu 50 000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.
