Erörtert wurden laut Medienmitteilung vunter anderem der Wandel des Klimas, die zunehmende Weltbevölkerung, der steigende Bedarf an Nahrungsmitteln und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Wasser.
Vor allem Entwicklungsländer werden 2025 einen deutlich höheren Nahrungsmittelverbrauch haben.
Laut Schätzungen des International Food Policy Research Institute in Washington IFPRI werden 70 Prozent mehr Weizen und 120 Prozent mehr Fleisch benötigt - mit entsprechenden Auswirkungen auf den Wasserverbrauch.
Ware soll schneller auf den Markt
Für IFPRI-Direktor Mark W. Rosegrant ist es darum wichtig, dass alle Optionen zur Produktionsverbesserung in der Landwirtschaft genutzt werden. Das betreffe sowohl die Bewässerung wie auch die Gentechnik bei Pflanzen. Auch die Infrastruktur müsse verbessert werden, damit die Ware schneller auf den Markt komme.
Professor Thomas Bernauer vom Center for Comparative and International Studies der ETH Zürich befasste sich mit dem Konfliktpotenzial.
Nach seiner Einschätzung wird es immer wieder zu Differenzen über Wassernutzung und -verschmutzung kommen - vor allem in Südostasien und Afrika. Die Wahrscheinlichkeit von Kriegen wegen des Wassers stuft Bernauer dagegen äusserst gering ein.
