Nie dagewesene Genauigkeit
Die innovative Methode stützt sich auf den Einsatz nanokristalliner, dem Lego-System ähnlicher Katalysator-Bausteine, die alle gleich gross und auf Unterböden verschiedenster Zusammensetzung angebracht sind. «Wir haben die Umwandlung von Kohlenmonoxid in Kohlendioxid in Abhänigkeit der Katalysator-Abmessungen und der Art des Unterbaus mit einer bisher nie dagewesenen Genauigkeit beobachten können», so Projektleiter Paolo Fornasiero.
Die daraus gewonnen Erkenntnisse lassen die Herstellung von Katalysatoren zu, die fast ausschliesslich für den Oxidationsvorgang nützliche Atome enthalten. Dadurch ist es möglich, die Herstellungskosten deutlich zu reduzieren und industrielle Fertigungsprozesse effizienter zu machen. «Insbesondere konnten wir den Nachweis erbringen, dass sich selbst geringerwertige Metalle wie Nickel bei entsprechender Vorbehandlung wie wertvolle Edelmetalle verhalten», verdeutlicht der italienische Wissenschaftler.
Verbesserung der Lebensqualität
Da grosse Teile der chemischen Industrie mit Katalysatoren arbeiten, sind in kurzer Zeit deutliche Auswirkungen auf die Produktionskosten zu erwarten. Ausserdem ergibt sich ein hohes Potenzial an Möglichkeiten zur Verbesserung der menschlichen Lebensqualität in Form von Luft- und Abwassereinigungen. Die wissenschaftliche Untersuchung ist in enger Zusammenarbeit mit der University of Pensylvania und dem Brookhaven National Laboratory erfolgt. Einzelheiten sind in der renommierten Fachzeitschrift Science nachzulesen.
