Dies alles wirkt sich laut Studie wirtschaftlich auf die Tourismusdestinationen aus. Schlechtestenfalls rechnet die Studie bis 2030 mit einem Gästerückgang von bis zu einem Drittel im Winter. Dies entspricht Umsätzen in der Grössenordnung von 200 Mio. Franken. Im Sommerhalbjahr hingegen rechnet die Studie mit mehr Gästen und um bis zu 80 Mio. Franken höheren Erträgen.
Kostspielige Investitionen nötig
Durch Anpassungen können laut Studie die erwarteten Umsatzverluste um etwa die Hälfte reduziert werden. Dafür sind aber jährlich Mehrkosten von rund 70 Mio. Franken beispielswese für Investitionen in die Sicherheit, für Anpassungen am Angebot oder für höhere Versicherungsprämien nötig.
Wegen der steigenden Schneefallgrenze dürften vermehrt Investitonen in höhergelegene Skianlagen erfolgen. Chancen ortet die Studie insbesondere im Sommertourismus, wo die «Sommerfrische» die Menschen aus dem schwülen Klima in den Städten und Agglomerationen in die Berge locken könnte.
