Ein Durchschnittssommer werde dann in etwa dem Hitzesommer 2003 entsprechen. Dazu werde es im Sommer deutlich trockener, im Winter hingegen feuchter werden. In der Schweiz würden diese Veränderungen massive Auswirkungen auf die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft haben.
Mehr als die Hälfte des heute noch vorhandenen Gletschervolumens in den Alpen werde wahrscheinlich bereits um die Jahrhundertmitte geschmolzen sein, heisst es weiter. Die Wasserverfügbarkeit in den Sommermonaten werde damit reduziert. Das habe Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Schifffahrt und die Energieproduktion.
Konsequenzen für Versicherungsbranche
Im Winter dürften, ohne geeignete Schutzmassnahmen, im Mittelland und Jura Hochwasser vermehrt Schäden an Infrastrukturen und Gebäuden anrichten. Dies habe Konsequenzen für die Versicherungsbranche.
Der Tourismussektor müsse sich ebenfalls mit veränderten Bedingungen auseinandersetzen. So werde der klassische Wintersport in Höhen unter 1500 Meter wegen der fehlenden Schneebedeckung nicht mehr rentabel sein. In den Städten werde die Bevölkerung vermehrt unter der Hitze leiden.
Die Artenzusammensetzung der Ökosysteme in der Schweiz werde sich langfristig ändern, da die Arten unterschiedlich auf den Klimawandel reagierten.
