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Kestenholz hat FIS-Busse gespendet

"Das Geld soll nicht der Ski-Verband bekommen, sondern Leute, die es wirklich nötig haben"
Donnerstag, 30. Dezember 2004
Der internationale Ski-Verband (FIS) hat gegen Ueli Kestenholz eine Busse von 999 Franken verhängt, weil der Schweizer beim Weltcup in Nassfeld nach einer umstrittenen Disqualifikation einen FIS-Funktionär öffentlich massiv kritisierte.
Der Boardercross-Star akzeptiert die Sanktion nicht und hat den Betrag stattdessen zu Gunsten der Nothilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien auf ein Spendenkonto des Schweizerischen Roten Kreuzes überwiesen.

"Ich werde die Busse bezahlen. Das Geld soll aber nicht der Ski-Verband bekommen, sondern Leute, die es wirklich nötig haben", erklärte der 29-Jährige. Für ihn sei das Problem nun vom Tisch; im neuen Jahr soll wieder das Sportliche ins Zentrum rücken.

Keine Ahnung?

Zur Schimpftirade steht der vom eigenen Verband nicht gebüsste Berner Oberländer nach wie vor: "Meiner Meinung nach hat Alex Höller FIS-Funktionär zu wenig Ahnung vom Snowboardsport und zu wenig Rückgrat, um einen solchen Posten zu bekleiden."

Kestenholz selber behauptet, er hätte sich für die Wortwahl beim österreichischen Rennleiter allenfalls entschuldigt, wenn ihm Höller die Gründe der Disqualifikation und die Ablehnung des Protests dargelegt hätte.

bert/Si