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Japan nimmt Walfang-Gegner fest

Ein Tierschützer wurde nach einem Angriff auf die Walfang-Flotte in Japan festgenommen.
Freitag, 12. März 2010
Sydney - Nach der Schlacht auf hoher See, geht der Streit vor Gericht weiter: Die japanische Küstenwache hat einen neuseeländischen Tierschützer festgenommen. Nach seinem Angriff auf die japanische Walfangflotte vor knapp vier Wochen mit einem Jetski drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.
Dem Neuseeländer Pete Bethune werde vorgeworfen, sich illegal an Bord eines der Schiffe begeben zu haben, teilte der japanische Grenzschutz in Tokio mit.

Bethunse wollte am 15. Februar den Walfängern in der Antarktis nach Angaben der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd eine Rechnung über drei Millionen Dollar für die Zerstörung seines Trimaran «Ady Gil» gut einen Monat zuvor überreichen.

Dazu soll er sich in der Dunkelheit der Nacht der Flotte genähert haben und bei voller Geschwindigkeit von seinem Jetski an Bord eines die Flotte begleitenden Sicherheitsschiffes gesprungen sein.

Bethunses Schiff in zwei Teile

Der Trimaran «Ady Gil» war im Januar mit dem Walfänger «Shonan Maru No. 2» zusammengestossen, Bethunses Schiff zerbrach dabei in zwei Teile, die sechs Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.

Sea Shepherd hat angekündigt, wegen des Vorfalls Klage wegen Mordversuchs einzureichen. Die Ende der 70er Jahre gegründete Anti-Walfang-Bewegung hat prominente Unterstützer aus Hollywood, unter anderem Sean Penn, Pierce Brosnan und Martin Sheen.

 

ade/sda