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Ligurien und Toskana besonders betroffen

Italiener rufen den Notstand aus

Italien wurde von schweren Unwettern heimgesucht.
Freitag, 28. Oktober 2011
Rom - Nach den schweren Unwettern in Norditalien hat die Regierung in Rom am Freitag den Notstand für die Krisengebiete erklärt. Dadurch soll schnelle Hilfe ermöglicht werden. Besonders betroffen sind die Regionen Ligurien und Toskana.
Die Regierung stellt 65 Millionen Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung. Hinzu wurde das Heer für Aufräumarbeiten entsendet. Hunderte Menschen konnten wegen akuter Erdrutschgefahr auch am Freitag nicht in ihre Häuser zurück.

Am Freitag wurde in Cassana nahe der ligurischen Hafenstadt La Spezia die Leiche eines Rumänen geborgen. Der Mann starb unter den Trümmern seines Hauses, das von einer Schlammlawine weggerissen wurde. Die Unwetter haben damit mindestens sieben Menschen das Leben gekostet, nach sechs Vermissten wird noch gesucht.

In der Toskana besteht weiterhin die Gefahr von Schlammlawinen. 200 Einwohner der Ortschaft Mulazzo mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen und wurden in einer Turnhalle untergebracht. Schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden auch die «Cinqueterre» am ligurischen Meer.

bg/sda