Das umgerechnet rund 100 Millionen Euro teure System erkennt mit Hilfe von im indonesischen Küstengebiet verankerten Messbojen Stärke und Lage von Erdbeben sowie das Ausmass der entstehenden Wellen.
Die deutsche Regierung hatte 51 Millionen Euro für die Entwicklung des Tsunami-Frühwarnsystems beigesteuert. Koordiniert wird das Projekt vom Potsdamer Geoforschungszentrum GFZ.
Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra eine riesige Flutwelle ausgelöst, durch die in mehreren asiatischen Ländern insgesamt rund 230'000 Menschen ums Leben kamen. Auch in den vergangenen beiden Jahren fielen in der Region zahlreiche Menschen Tsunamis zum Opfer.
