Anzeige

Hurrikan «Ophelia» hält US-Ostküste fest im Griff

Die heftigsten Windzonen von Ophelia sind mit Rot gekennzechnet.
Freitag, 16. September 2005
Washington - Hurrikan «Ophelia» hält mit peitschenden Winden und schweren Regenfällen die Küste des US-Bundesstaates North Carolina weiter fest im Griff.
Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Stundenkilometern wurden einzelne Holzhäuser entlang der Küste zerstört. Strassen wurden überschwemmt und ganze Ortschaften versanken im Wasser. Wie der US-Fernsehsender NBC berichtete, brach für rund 70 000 Haushalte zeitweilig die Stromversorgung zusammen.

Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums in Florida bewegt sich «Ophelia» nur sehr langsam richtig Nordosten weiter. Entlang der Küste müssten Bewohner weiter mit einer Sturmflut von bis zu zweieinhalb Metern rechnen.

Für die nächsten 24 Stunden würden die schweren Regenfälle weiter anhalten. «Ophelia» bleibt weiterhin ein Hurrikan der Stärke 1.

Keine Entwarnung gibt es für die Outer Banks, einem der beliebtesten Ausflugs- und Ferienziele an der Ostküste der USA. Seit Stunden donnerten grosse Wellen gegen die Strände und hölzernen Anglerstege der vor dem Festland gelegenen Landzunge.

bsk/sda