Heftige Regenfälle haben seit Sonntag in der Steiermark und in Kärnten sowie in Niederösterreich örtlich zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. In Graz, wo am Sonntag Katastrophenalarm galt, hat sich die Lage leicht entspannt. Zahlreiche Keller waren jedoch weiter überflutet, Strassen blieben gesperrt.
Schweres Unwetter in der Türkei
Auch die Türkei wurde von wolkenbruchartigen Regenfällen heimgesucht. Durch Überschwemmungen und Erdrutsche kamen sieben Menschen ums Leben.
In der nordosttürkischen Schwarzmeerprovinz Rize wurden vier Dorfbewohner tot aus einer Schlammlawine geborgen. In Sorge um ihre Tiere hatten sie in der Nacht die Ställe kontrolliert und waren auf dem Heimweg verschüttet worden, wie türkische Medien berichteten.
Bei Überschwemmungen in der mitteltürkischen Provinz Yozgat waren am Sonntag Zelte von Feldarbeitern weggespült worden. Dabei ertranken eine Frau und zwei Kinder, die von den Wassermassen fortgerissen wurden. Die Saisonarbeiter-Familien aus Südostanatolien hatten ihre Zelte in einem Bachtal errichtet.
