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Hochwasser-Tote in Österreich und der Türkei

Nicht nur in der Schweiz: Hochwasser auch in Österreich und in der Türkei.
Montag, 22. August 2005
Wien - Schwere Unwetter und Überschwemmungen haben auch die österreichischen und türkischen Rettungskräfte in Atem gehalten.
In der Türkei kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, in Österreich zwei. Dabei handelt es sich um eine 77-jährige Frau und ihre 50-jährige Schwiegertochter, deren Haus in der Nacht im Dorf Gasen Steiermark von Schlammmassen weggerissen wurde.

Heftige Regenfälle haben seit Sonntag in der Steiermark und in Kärnten sowie in Niederösterreich örtlich zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. In Graz, wo am Sonntag Katastrophenalarm galt, hat sich die Lage leicht entspannt. Zahlreiche Keller waren jedoch weiter überflutet, Strassen blieben gesperrt.

Schweres Unwetter in der Türkei

Auch die Türkei wurde von wolkenbruchartigen Regenfällen heimgesucht. Durch Überschwemmungen und Erdrutsche kamen sieben Menschen ums Leben.

In der nordosttürkischen Schwarzmeerprovinz Rize wurden vier Dorfbewohner tot aus einer Schlammlawine geborgen. In Sorge um ihre Tiere hatten sie in der Nacht die Ställe kontrolliert und waren auf dem Heimweg verschüttet worden, wie türkische Medien berichteten.

Bei Überschwemmungen in der mitteltürkischen Provinz Yozgat waren am Sonntag Zelte von Feldarbeitern weggespült worden. Dabei ertranken eine Frau und zwei Kinder, die von den Wassermassen fortgerissen wurden. Die Saisonarbeiter-Familien aus Südostanatolien hatten ihre Zelte in einem Bachtal errichtet.

lg/sda