Trocken hingegen war es im Juni in der Ajoie JU, im Aargauer Jura und im Mittelland vom Napf bis zum Bodensee. Dort verzeichnte MeteoSchweiz Defizite von mehr als einem Drittel der Normalsummen.
Sommer, Sonne, Sonnenschein
In gewissen Regionen versteckte sich die Sonne öfters als üblich hinter den Wolken. Im Oberwallis, vom Berner Oberland bis ins Urnerland, im Jura, im Tessin und in Graubünden wurden nur 70 bis 85 Prozent der normalen Junibesonnung erreicht.
Wie MeteoSchweiz am Mittwoch mitteilte, verteilte sich auch der Wärmeüberschuss örtlich recht verschieden. Er erreichte meist 1 bis maximal 2,5 Grad, in einzelnen Tälern der Alpensüdseite aber weniger als 0,5 Grad.
Winter bis Sommer in einem Monat
Bemerkenswert ist der Blick auf den Beginn und das Ende des Monats. Pünktlich auf den klimatologischen Sommerbeginn am 1. Juni schneite es in gewissen Alpenregionen bis auf 1000 Meter hinunter. In Adelboden 1320 m ü.M. mass MeteoSchweiz am Morgen des 1. Juni 11 Zentimeter Neuschnee, in Mürren 1650 m sogar 18 Zentimeter. Noch höher oben fielen teilweise über 30 cm Schnee.
Zum Monatsende dann kamen die Hitzetage mit über 30 Grad und zwei Tropennächten mit Temperaturen über 20 Grad. Heftige Gewitter zum Ende der Hitzeperiode führten namentlich im Titlisgebiet zu heftigen Gewittern. Nach heftigen Regenfällen verschüttete ein Murgang die Strassen- und Bahnverbindung zwischen Stans und Engelberg OW.
