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Heftige Gewitter über der Schweiz

Nach heissen Temperaturen folgten macherorts heftige Gewitter.
Mittwoch, 5. Juli 2006
Bern - Heftige Gewitterstürme sind am Abend über die Deutschschweiz und die Romandie gezogen. Lokal gab es Hagelniederschläge. Der Wind blies manchenorts mit über 100 Kilometern pro Stunde.
In Gondiswil BE schlug gegen 19.20 Uhr der Blitz in ein Bauernhaus ein, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Die zwei Wohnteile, der Stall und der Pferdestall brannten bis auf die Grundmauern nieder, obwohl die Feuerwehr mit 80 Personen im Einsatz stand.

Verletzt wurde niemand. Zwei Kaninchen und vier Truthähne starben in den Flammen. Der Sachschaden übersteigt nach ersten Schätzungen die Millionengrenze.

300 Meldungen

Insgesamt gingen zwischen 18 und 21 Uhr bei der Berner Kantonspolizei weit über 300 Meldungen ein. Die Feuerwehren standen in zahlreichen Gemeinden im Grosseinsatz und pumpten Wasser aus überfluteten Kellern und Wohnungen oder räumten Strassen frei. Besonders stark betroffen waren die Regionen Bern, Münsingen, Toffen, Worb und Bolligen.

Im Kanton Freiburg waren Freiburg, Estavayer-le-Lac und die Bezirke Greyerz, Sense und Veveyse besonders stark von den Niederschlägen betroffen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Ab 17 Uhr gingen rund 20 Meldungen ein.

Erdrutsche und Überschwemmungen

Glimpflich ging ein Blitzschlag in Chalet in Estavayer-le-Lac aus. Das Gebäude fing nicht Feuer. Bei Charmey und Bulle kam es zu Erdrutschen. Bei Treyvaux im Greyerzerland fielen Steine auf eine Strasse. Überschwemmungen gab es in Freiburg, Bulle, Charmey, Vuadens, Plaffeien und Semsles.

lg/sda