Umstürzende Bäume beschädigten Autos und Sturmwinde deckten Dächer ab, zahlreiche Keller wurden überflutet, teilte das Feuerwehrkommando der Stadt Bern am Sonntagabend mit. Die Feuerwehr und das Brandcorps standen am Abend an 50 Schadensplätzen im Einsatz.
Schon den ganzen Nachmittag hindurch hatte SF Meteo über Frankreich Gewitter beobachtet, die Richtung Schweiz unterwegs waren. Aber erst über dem Westschweizer Broyetal und am Südufer des Neuenburgersees wurde eine Gewitterzelle richtig mächtig, teilte SF Meteo mit. Westlich von Bern vereinte sie sich mit einer weiteren aktiven Gewitterzelle aus dem Raum Freiburg und entlud sich schliesslich über der Hauptstadt.
Auch in der Zentralschweiz und vom östlichen Mittelland bis ins Appenzeller- und Sarganserland regnete es gemäss MeteoNews teilweise stark. Auch blies der Wind stellenweise kräftig.
MeteoNews zählte über der Schweiz über 5000 Blitze, die ein natürliches Feuerwerk lieferten und teilweise wohl die anderen Feuerwerke konkurrenzierten.
