«Wir wissen, dass die Ernährung von Tieren einen Einfluss auf den Methangas-Ausstoss hat. Leichter verdauliche Nahrung kann den Gasausstoss verringern», sagte Michael Abberton vom Institut für Weideland und Umweltwissenschaft in Aberystwyth.
Das britische Programm wird nach Angaben der Zeitung «The Times» mit 750'000 Pfund 1,8 Millionen Franken gefördert und geht über drei Jahre.
Ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums sagte, die Forscher arbeiteten auch an einer Methode, den Verdauungsapparat der Rinder zu verändern.
Mehrere Versuche in weiteren Ländern
Schon zuvor hatten Wissenschafter auf den Zusammenhang zwischen der Haltung von Schafen und Kühen und der Verstärkung des Treibhauseffekts hingewiesen.
Das Treibhausgas Methan soll sich bis zu 23 Mal so stark auf die Erderwärmung auswirken wie Kohlenstoffdioxid.
Auch an der Universität Hohenheim in Stuttgart arbeiten derzeit Wissenschafter an einer Pille, die die Methangas-Produktion bei Rindern verringern soll.
Weitere Versuche zur Methanminderung bei Kühen gibt es etwa in Australien und Dänemark.
