Auch zehn Tage nach dem Beginn der sintflutartigen Regenfälle in Mittelamerika und Südmexiko werden Dörfer von Schlammlawinen in die Tiefe gerissen. Die Zahl der Toten steigt ständig. Viele Menschen warten verzweifelt auf Hilfe.
Es gibt zu wenige Helikopter und der Landweg ist meist versperrt. Offiziell starben bisher rund 800 Menschen, doch es werden noch Hunderte von Menschen vermisst, so dass die Zahl der Getöteten weitaus höher als 2000 sein dürfte.
Immer neue menschliche Tragödien
Jeden Tag entdecken die Rettungskräfte neue menschliche Tragödien, wenn sie endlich zu Gebieten vorgedrungen sind, die sie bis dahin nicht erreichen konnten.
So starben im Dorf Belisario Dominguez im südmexikanischen Staat Chiapas 23 Menschen bei einem Erdrutsch, der 200 Häuser mit in die Tiefe riss. Das Unglück hatte sich bereits am vergangenen Dienstag ereignet.
