Offizielle Pärke seien die Projekte zwar noch nicht, sagte BAFU-Direktor Bruno Oberle vor den Medien in Bern. «Aber der jetzige Entscheid bedeutet: Ja, in dieser Gegend ist es wert, einen Park zu errichten.»
Die offizielle Label-Übergabe findet am Samstag anlässlich des Pärke-Tags statt. Zusammen mit dem Schweizerischen Nationalpark machen die Pärke nunmehr rund 7 Prozent der Landesfläche aus, wie Oberle ausführte.
Nach der erfolgreichen Hauptprüfung - die Vorprüfung hatten die Pläne bereits im April bestanden - treten die neun Parkprojekte nun in die Errichtungsphase ein.
Weitere Projekte geplant
Der positive Entscheid bedeutet auch, dass die Projekte finanzielle Unterstützung des Bundes erhalten. Die maximalen Angebote des BAFU für die Jahre 2008 bis 2011 liegen zwischen 280 000 Franken und 1,42 Millionen Franken pro Parkprojekt. Insgesamt stellt der Bund für die neun Projekte 7,4 Millionen Franken zur Verfügung.
Die Höhe der Gelder errechnete sich aufgrund der Leistungen, welche die Parkträgerschaften erbringen. Den kleinsten Betrag erhält das Projekt Regionaler Naturpark Diemtigtal BE.
Über ein Dutzend weitere Parkprojekte sind laut Walder bereits in Planung. Dominieren in der jetzigen Auswahl Pärke in der Deutschschweiz, dürften im nächsten Jahr einige Westschweizer Projekte wie der Parc jurassien vaudois VD oder Parc naturel régional du Doubs JU/NE sowie der Parco nazionale del Locarnese TI um ein Label buhlen.
