Die Sorge, dass eine neue Hitzewelle die schwelenden Brände erneut anfachen könnte, hatte zu dem Grosseinsatz geführt. Nach der Wettervorhersage sollten die Temperaturen Mitte der Woche auf weit über 30 Grad klettern. Zudem drohten heftige Winde, die Arbeit der über 20'000 Brandbekämpfer erheblich zu erschweren.
Viele Helfer müssen seit Tagen mit nur wenigen Stunden Schlaf auskommen. «Bis jetzt halten sie noch gut durch», lobte Feuerwehrchef Wally Bennett die Einsatzteams. «Aber wir machen uns langfristig grosse Sorgen, weil die Feuersaison in Kalifornien so früh begonnen hat und noch lange andauern wird», sagte er der «Los Angeles Times».
Biologen sorgten sich unterdessen um das Schicksal der seltenen Kondore, die im Rahmen eines Auswilderungsprogramms in den letzten Jahren im Raum Big Sur ausgesetzt worden waren.
In dem Westküstenstaat wurden am Montag noch 25 grössere Wald- und Buschbrände gezählt. Seit den Blitzeinschlägen vor zwei Wochen, die über 1700 Brände ausgelöst hatten, sind in Kalifornien mehr als 2000 Quadratkilometer und 34 Häuser vernichtet worden.
