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Grosser Waldbrand in Südfrankreich eingedämmt

Insgesamt standen rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz. (Archiv)
Mittwoch, 6. Juli 2005
Fréjus - Nach dem ersten grösseren Waldbrand dieses Sommers an der Côte d'Azur hat sich die Lage in den gefährdeten Gebieten beruhigt.
Über 400 Feuerwehrleute waren die Nacht über noch im Einsatz um kleine Brandherde zu löschen. "Der Wind hat sich beruhigt, doch wir bleiben wachsam", sagte ein Feuerwehrmann. Das Feuer war an drei verschiedenen Stellen ausgebrochen und hatte in Puget-sur-Argens bei Fréjus zwischen 800 und 900 Hektaren Kiefernwald und Buschwerk zerstört.

Sechs Campingplätze mit insgesamt etwa 5000 Touristen mussten vorsorglich evakuiert werden. Die Touristen konnten jedoch noch am Abend in ihre Zelte und Campingwagen zurückkehren.

Zeitweise waren bis zu 500 Feuerwehrleute eingesetzt, die mit Löschflugzeugen und Helikoptern gegen die rasch sich ausbreitenden Flammen vorgingen. Da eine Hochspannungsleitung gefährdet war, musste Zehntausenden für einige Stunden der Strom abgestellt werden. Brandstiftung wird als Ursache des Feuers nicht ausgeschlossen.

rp/sda