Zuvor hatten Aktivisten nahe eines Erkundungsschiffes des russischen Staatskonzerns Rosneft und des US-Ölriesen ExxonMobil Schlauchboote zu Wasser gelassen und Banner mit der Aufschrift «Rettet die Arktis» entrollt. Nach Angaben von Greenpeace hat Russland eine Vier-Seemeilen-Verbotszone rund um das Forschungsschiff verhängt und verstösst damit gegen internationales Recht.
Die «Arctic Sunrise» war trotz eines Verbots der russischen Behörden - wegen angeblicher technischer Mängel - in die Karasee eingefahren und seitdem von der Küstenwache beobachtet worden. Greenpeace verlangt einen Verzicht auf Rohstoffförderung in dem ökologisch sensiblen Gebiet, das an ein Umweltschutzgebiet grenze.
