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Gratiszeitungen droht Entsorgungsgebühr

Das Zusammenräumen verursacht erhebliche ungedeckte Kosten.
Dienstag, 3. Juni 2008
Bern - Viele Gratiszeitungen werden nach der Lektüre einfach liegengelassen. Der Bund fasst deshalb die Einführung einer vorgezogenen Entsorgungsgebühr ins Auge. Er will den Beteiligten vorher jedoch die Möglichkeit geben, eine andere Lösung zu finden.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat deshalb für September einen Runden Tisch einberufen.

Eingeladen sind Vertreter der Kantone und Gemeinden, der Verleger und Verbände, wie Bundesrat Moritz Leuenberger in der am Dienstag publizierten Antwort auf eine Frage von Christian van Singer GPS/VD festhält.

Das Zusammenräumen der herumliegenden Zeitungen sei tatsächlich aufwändig und verursache erhebliche ungedeckte Kosten.

Sollte sich am Runden Tisch keine praktikable einvernehmliche Lösung finden lassen, werde das BAFU die Einführung der Entsorgungsgebühr vorbereiten.

ht/sda