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Glückskette eröffnet Kontaktstelle in Thailand

Mit der Entsendung des Delegierten schliesst die Glückskette die Phase der Not- und Soforthilfe in Thailand ab.
Donnerstag, 12. Mai 2005
Bern - Die Glückskette eröffnet für den Wiederaufbau der vom Seebeben verwüsteten Gebiete in der thailändischen Region Phuket und Khao Lak eine Kontaktstelle.
Sie wird vom Schweizerischen Arbeiterhilfswerk SAH geführt. Ab Ende Mai werde ein erfahrener Delegierter vor Ort sowohl Gesuche von schweizerischen Hilfswerken als auch von Einzelnen nach klar definierten Richtlinien prüfen, teilte die Glückskette in einem Communiqué mit. Die Entscheide fällt wie bisher je nach Umfang die Direktion oder die Projektkommission der Glückskette in der Schweiz.

Bevorzugt werden Hilfs- und Wiederaufbauprojekte, die lokalen Verhältnissen Rechnung tragen, mit den Betroffenen abgestimmt sind und nachhaltig Bestand haben. Sind sie bewilligt, begleitet sie die Kontaktstelle. Die Stelle überwacht auch den korrekten Einsatz der Gelder.

Not- und Soforthilfe abgeschlossen

Mit der Entsendung des Delegierten schliesst die Glückskette die Phase der Not- und Soforthilfe in Thailand ab. Wie ihr Kommunikationsleiter Roland Jeanneret auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte, flossen nach vorliegenden Abrechnungen gut 250 000 Franken in diese Phase.

Bei dem Seebeben vom 26. Dezember waren in der beliebten Ferienregion im Süden Thailands Tausende von Menschen ums Leben gekommen. Die Schweiz muss nach den neusten Zahlen von 113 umgekommenen Landleuten ausgehen, wovon 81 identifiziert werden konnten.

rp/sda