Ihr Absturz in den See sei zwar eine Frage der Zeit, erklärte Hählen. Dieses Volumen dürfte aber keine grosse Wirkung haben. Daher konnten die am Freitagabend verfügten Schutzmassnahmen entlang der Lütschine aufgehoben werden.
Weil der See sich weiter füllt, ist aber weiterhin eine spontane, rasche Entleerung möglich. Diese würde bei der aktuellen Wassermenge wohl zu einigen Überschwemmungen bis in die Region Interlaken führen.
Nach wie vor sei aber auch eine allmähliche Entleerung des Gletschersees denkbar, sagte Hählen weiter. Diese ist erfahrungsgemäss ungefährlicher. In der Lütschine wurde bereits etwas Gletscherwasser festgestellt.
