Ein 47-jähriger Mann hatte aus dem offenen Fenster eines Nebengebäudes geschaut. Durch die vom Blitzschlag entstandene Spannung wurde er vom Fenster weggeschleudert und erhielt einen starken Schlag. Seine Tochter, die sich im Haus am Computer aufhielt, verspürte ein starkes Surren und erlitt einen Schock.
Die Feuerwehren im Kanton Aargau mussten wegen des Unwetters zu 39 Einsätzen ausrücken, unter anderem um Wasser aus Kellern zu pumpen. Das Unwetter zog über den Osten des Aargaus.
Grosse Regenmengen
Ähnlich wie schon vor einer Woche kam die eigentliche Kaltfront erst in der Nacht. Sie brachte im Norden der Schweiz mehr oder weniger flächendeckend Regen. Zusammen mit den Gewittern vom Vorabend kamen laut SF Meteo-Angaben vom Freitag teilweise grössere Mengen Niederschlages zusammen.
Am Zürichberg und am Napf fielen zwischen 50 und 60 Millimeter Regen, in Schaffhausen knapp 40 Millimeter und in Luzern 32 Millimeter. Die grösste 24-Stundensumme auf dem staatlichen Messnetz wurde in Lugano mit rund 115 Millimetern verzeichnet. Im Raum Locarno wurden über 100 Millimeter registriert.
