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Fünf von sieben Gesuche für Naturpärke aus Romandie

Die Gesuchsteller hoffen auf finanzielle Unterstützung des Bundes. (Symbolbild)
Freitag, 9. Januar 2009
Bern - Um Regionale Naturpärke zu errichten, ersuchen fünf Kantone aus der Romandie und ein Deutschschweizer Kanton den Bund um Finanzhilfe. Solothurn reicht beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein Gesuch für das Label «Park von nationaler Bedeutung» ein.
Der Kanton Solothurn will damit den Betrieb des «Naturpark Thal» sicherstellen. Voriges Jahr wurde sein Gesuch um Finanzhilfe für die Errichtung des Parks vom BAFU positiv beantwortet.

Weiter reichte der Kanton Aargau beim BAFU das Projekt «Jurapark Aargau» ein, der zwischen Aare und Rhein entstehen soll.

Kantonsübergreifende Projekte

Zwei der eingereichten Projekte sind kantonsübergreifend. So der «Parc du Doubs», der sich über die Kantone Neuenburg, Jura und Bern erstrecken soll.

Der «Parc Gruyère - Pays d'Enhaut» tangiert die Kantone Freiburg und Waadt. Der Park umfasst je sieben Gemeinden beider Kantone.

Waadtländer mit weiterem Gesuch

Die Waadtländer reichten zudem ein weiteres Gesuch ein: dasjenige für den «Parc jurassien vaudois». Zwei Projekte möchte auch das Wallis verwirklichen: Pfyn-Finges und das Val d'Hérens Eringertal. Das Val d'Hérens bewirbt sich zusätzlich auch für das Biosphären-Label der UNESCO.

Zudem ging beim BAFU bereits ein Projekt für einen Nationalpark - den «Parco nazionale del Locarnese e Vallemaggia» - im Tessin ein. Weiter sollten zwei Gesuche aus dem Kanton Graubünden und ein Gesuch um das Label für den Naturerlebnispark Sihlwald aus Zürich eintreffen, wie eine BAFU-Sprecherin auf Anfrage erklärte.

Die Verantwortlichen dieser künftigen regionalen Naturpärke hoffen auf finanzielle Unterstützung des Bundes. Diese kann 45 bis 55 Prozent der Kosten decken.

tri/sda