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Friedensnobelpreis an Gore und UNO-Klimarat

Der Friedensnobelpreis für Al Gore ist für die meisten keine Überraschung.
Freitag, 12. Oktober 2007
Bern - Der Friedensnobelpreis 2007 geht an den UNO-Klimarat und an den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore. Das teilte das Nobelkomitee in Oslo mit.
Gore und die Einrichtung der Vereinten Nationen werden für ihren Einsatz zur weltweiten Mobilisierung gegen eine drohende Klimakatastrophe ausgezeichnet.

Der Friedensnobelpreis ist mit umgerechnet 1,8 Millionen Franken dotiert. Er wird traditionell am 10. Dezember in Oslo überreicht.

Der UNO-Klimarat wurde 1988 gegründet. Das Gremium soll die wissenschaftlichen Daten zum Klimawandel sammeln, auswerten und verständlich darstellen. Der Rat mit Sitz in Genf forscht nicht selbst, sondern fasst seriöse wissenschaftliche Studien zusammen.

Der Klimarat soll zudem aufzeigen, wie sich die Änderungen auf Umwelt und Gesellschaft auswirken, sowie realistische Vermeidungs- und Anpassungsstrategien benennen.

Prominente Preisträger

Gore und der Klimarat folgen auf den Bankier Mohammed Yunus aus Bangladesch. Dieser hatte die Auszeichnung letztes Jahr für seine Kleinstkredite an Arme erhalten.

2005 ging der Preis an die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA und ihren Direktor Mohammed el Baradei.

Die weiteren Preisträger des 21. Jahrhunderts sind Wangari Maathai aus Kenia, Schirin Ebadi aus Iran, Ex-US-Präsident Jimmy Carter sowie die Vereinten Nationen mit ihrem Generalsekretär Kofi Annan.

rr/sda