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Fortschritte bei UNO-Artenschutzkonferenz

Beim Schutz der Meere und Regenwälder wurden Vereinbarungen getroffen.
Freitag, 30. Mai 2008
Bonn - Die UNO-Artenschutzkonferenz ist nach zweiwöchigen Verhandlungen zu wichtigen Verständigungen zum weiteren Erhalt des biologischen Reichtums auf der Erde gekommen.
«Es ist ein sehr gutes Ergebnis», sagte der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel in Bonn. Erreicht worden seien Vereinbarungen über Kriterien für den Meeresschutz und neue Initiativen für einen besseren Schutz der Regenwälder.

Zur bislang strittigen Nutzung von natürlichen Ressourcen insbesondere in Entwicklungsländern gebe es ein «Bonner Mandat» mit einem konkreten Verhandlungsauftrag, um in den nächsten zwei Jahren zu einem fertigen Vertragswerk zu kommen.

«Wir haben neuen Wind in den Segeln der Konvention», sagte auch der Leiter des UNO-Umweltprogrammes UNEP, Achim Steiner. Das sogenannte Ministersegment der Konferenz wurde am Mittag abgeschlossen. Die Beratungen auf Fachebene sollen bis zum Abend fortgesetzt werden, um noch offene Fragen zu klären.

Vertreter aus rund 200 Ländern berieten über den Erhalt des natürlichen Artenreichtums und der biologischen Vielfalt der Erde. Die nächste derartige Konferenz wird in zwei Jahren in Japan stattfinden.

ht/sda