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Film- & Videofestival Spiez & Thun widmet sich Umwelt

Andrea Leila Kühni zeigt ihr Werk über den Künstler Martin Lüthi alias Heinrich Gartentor. (Archivbild)
Dienstag, 29. April 2008
Thun - Auch das Schweizerische Film- & Videofestival Spiez & Thun, das am 30. April beginnt, widmet sich dem Thema Klima- und Umweltschutz: In zwei neuen Spezialprogrammen werden während der 19. Ausgabe mehrere Filme zu diesem Thema gezeigt.
Die beiden Spezialprogramme heissen «NExtra» und «UmweltCH», wie die Festivalleitung mitteilte. Das erste besteht aus Schweizer Filmen wie etwa «Mais im Bundeshaus» und «Sternenberg». Ihre Projektion wird von Fachpersonen moderiert. «UmweltCH» besteht aus drei Filmen, darunter Al Gores «An Inconvenient Truth».

Das Kernstück des 19. Schweizerischen Film & Videofestivals stellen wie immer die beiden Wettbewerbe unter den Stichworten Autorenwerkschau und Swiss.Movie dar. In der Autorenwerkschau werden über 50 No-Budget- oder Low-Budget-Produktionen aus dem In- und Ausland gezeigt.

Dazu gehört ein Film über eine bekannte Figur aus der Region Thun: Andrea Leila Kühni aus Bern zeigt ihr Werk über den Künstler Martin Lüthi alias Heinrich Gartentor. Sie zieht eine Bilanz seines Jahrs als erster «Kulturminister» der Schweiz.

Swiss.Movie ist ein Wettbewerb, der sich an engagierte Amateure und Jungfilmer wendet. 61 Filmschaffende führen ihre Werke vor. Die Gewinnerinnen und Gewinner der beiden Wettbewerbe erhalten insgesamt 13 «Goldene Drachen». Ein Goldener Ehrendrache geht dieses Jahr an den 92-jährigen Zürcher Filmemacher Heinrich Zwicky.

smw/sda