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Feuer bedroht Ortschaften in Kalifornien

Kalifornien leidet momentan unter extremer Dürre.
Samstag, 5. Juli 2008
Los Angeles - In Kalifornien sind fast 20'000 Feuerwehrleute und Helfer weiter im Einsatz, um 60 aktive Waldbrände einzudämmen. Die Hilfe konzentrierte sich auch am Freitag (Ortszeit) auf die Touristenstadt Big Sur, fast 200 Kilometer südlich von San Francisco, wie die Behörden mitteilten.
Dort seien 1800 Gebäude bedroht. 19 Häuser im Wert von 13,4 Mio. Dollar seien bereits zerstört worden. 1700 Anwohner hätten die Region verlassen, mehrere Luxushotels evakuierten aus Vorsichtsmassnahme ihre Gäste.

Auch in der Nähe von Santa Barbara, rund 150 Kilometer nördlich von Los Angeles, entwickelte sich ein Brandherd im gefährlichen Ausmass. Dieser habe sich innerhalb einer Nacht von 2185 auf 5400 Hektar verdoppelt, teilten die Behörden mit.

Rund 1800 Brände sind seit dem 20. Juni in Kalifornien ausgebrochen. Sie haben bisher 210'800 Hektar Land zerfressen. Der südwestliche US-Bundesstaat leidet das zweite Jahr in Folge unter extremer Dürre.

Im vergangenen Oktober hatten Waldbrände 2000 Häuser zerstört. Acht Menschen kamen ums Leben, 640'000 Menschen flohen wegen der Brände.

ht/sda